2026
Hasepfäffer
ein lustiges Spiel in drei Akten
nach einer Novelle von Jeremias Gotthelf
von Hans Rudolf Leemann und Werner Juker
in einer Bearbeitung von Hans-Ueli Suter
theaterverlag elgg, Bern
Hier stehen sich der Oberamtmann und der Amtsrichter gegenüber.
Der erste bricht wegen eines auf seinem Grund erschossenen Häsleins den Streit vom Zaun; der andere führt ihn weiter, weil der über ihn verhängte Hausarrest zu Unrecht ausgesprochen ist – er nahm gar nicht an der Jagd teil – und weil er über die Rehe des Oberamtmanns empört ist, die ihm den Kohl fressen.
Der Landjäger, der Amtsschreiber und die Familien der beiden Kampfhähne sind geschickt in diesen Streit verwoben. So entsteht ein in allen Teilen ausgewogenes Lustspiel. Es steigert sich bis zu einem Schuss, der zwar unabsichtlich abgefeuert wird, dennoch beinahe den vom Landjäger irrtümlich gefangenen Neffen des Oberamtmanns trifft.
Der lebhafte Dialog ist ein Markenzeichen dieses Stückes. Natürlich runden, wie es sich für ein gutes Lustspiel gehört, Einsicht und Versöhnung die heitere Geschichte ab.