2020
e schwierige Fall
Schwank in zwei Akten
von Hans Wälti
in einer Bearbeitung von Hans-Ueli Suter
Breuninger Theaterverlag, Aarau
Dem Vagabund Fridolin Schaffner, der meistens unter der Brücke zu Hause ist, fällt eines Tages beinahe eine Schachtel auf den Kopf. Als er die Schachtel öffnet, die er im letzten Moment noch aus dem Wasser fischen kann, findet er darin mehr als eine Million Franken. Danach packt er schnell seine Sachen zusammen, steckt das Geld in eine Plastiktasche, wirft die leere Schachtel wieder ins Wasser und bezieht zusammen mit seinem Kumpel Alex Koster, der auch ab und zu mit Fridolin unter der Brücke wohnt, ein Zimmer im „Schwarzen Lämmli“.
Zwar ist das „Schwarze Lämmli“ keineswegs eine luxuriöse Absteige, aber für Fridolin und Alex eine grossartige Sache.
Natürlich ist man im Hotel überrascht über die eigenartigen und etwas verlausten Gäste.Aber was soll’s, die Hauptsache, man hat überhaupt Gäste. Besonders erfreut ist man natürlich über die grossartige Vorauszahlung und die überaus spendablen Trinkgelder.
Aber woher kam nur die Schachtel mit den vielen Banknoten? In der Nähe wurde eine Bank überfallen und wie die Polizei herausfindet, hat der Räuber, dem man auf der Spur war, die Schachtel von der Brücke geworfen.
Ereignisreiche und überraschende Zeiten erlebt nun das „Schwarze Lämmli“. Aber dürfen Fridolin und Alex das Geld behalten, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen? Ob man’s glaubt oder nicht, sie schaffen es, denn gewisse Umstände führen zu überraschenden Ergebnissen!